September 2019

Angeregt durch die Info-Offensive der Landesregierung zur Heimatförderung stellte der Ortsvorsteher von Frenkhausen den Antrag zur Aufstellung von Ruhebänken entlang von Wanderwegen rund um Frenkhausen. Hierbei sollten aber nicht einfach nur Bänke aufgestellt werden, sondern es sollte sich um "Waldsofa's" handeln. Diese sind am Rothaarsteig schon bekannt und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nach Zustimmung der Landesregierung für dieses Projekt wurde ein "Heimatscheck" überreicht, wodurch die Waldsofas umgehend angeschafft werden konnten. Mit Hilfe der Fahnenfreunde des FGV's konnten diese dann auch direkt eingebaut werden. Vier massive Fundamente halten das Grundgestell und sorgen somit für den sicheren Stand.

Als ersten Standort für den neuen Ruhe- und Aussichtspunkt haben sich die Frenkhauser für die Frenkhauser Höh entschieden. Hier steht das Waldsofa an einem Waldweg unter ein paar Bäumen im Schatten. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über Frenkhausen Richtung Biggesee und Olpe.

20190811_103529-klein.jpg      20190811_103634-klein.jpg

 

Das zweite Waldsofa steht an einem Wirtschaftsweg unterhalb des Reitbetriebs Sondermann, nahe der Ortsgrenze. Wer sich hier niederlässt geniest den Blick Richtung Alperscheid und Biggesee (Talbrücke Ronnewinkel)

20190811_102102-klein.jpg      20190811_101647-klein.jpg

Der Ortsvorsteher bedankt sich bei den fleißigen Händen, die ihm bei der Umsetzung unterstützt haben.

Sollte Interesse bestehen, auch anderenorts sich für die Installation von solchen Ruhebänken einzusetzen, so steht Lothar Burghaus gerne zur Verfügung, um die entsprechenden Anträge und Formulare auszufüllen. Diese können von anderen Orstvorstehern, aber auch von Vereinen oder sogar von Privatpersonen eingereicht werden.

Umbau des „Hasenbahnhofs“

Frenkhauser gestallten Dorfmittelpunkt neu

In Frenkhausen ist in diesem Jahr (2017) mal wieder einiges passiert. So haben die Frenkhauser, neben der Neuanschaffung eines Rasenmähertraktors zur Pflege des Bolzplatzes, den Platz vor der Kapelle, in eingeweihten Kreisen auch „Hasenbahnhof“ genannt, umgestaltet. Wo lange Rosen und „Gestrüpp“ wild vor sich hin wuchsen haben einige Männer rund um Ortsvorsteher Lothar Burghaus, der im Übrigen diese Projekt indiziert hat, in Eigenleistung grundlegende Veränderungen vorgenommen.

Nachdem zunächst die angedachten Baumaßnahmen mit der Stadt Drolshagen besprochen wurden und diese „Grünes Licht“ gegeben haben, hat man als erstes die alte Bepflanzung entfernt. Dies wurde dankenswerter Weise vom Bauhof der Stadt Drolshagen, mit Hilfe eines Minnibaggers, erledigt. Im Anschluss wurde der Untergrund begradigt. Im Außenbereich wurde umlaufend eine Natursteinmauer bzw. –abgrenzung angelegt. Die spontane Idee des Ortsvorstehers einen Brunnen zu integrieren, konnte dann auch noch kurzfristig mit aufgegriffen und umgesetzt werden. Hier ist den Jungschützen aus Frenkhausen ein besonders Lob auszusprechen, da sie die erforderliche Tonne als Wasserspeicher in den felsharten Boden eingebaut hatten. Auch sei besonders Michael Schufft gedankt, der die Natursteinarbeiten der Mauer und am Brunnen umgesetzt hat. Um die Fläche später mit Pflanzen bestücken zu können, wurde der entsprechende Bereich mit Mutterboden aufgefüllt, ein Unkrautflies verlegt und die Deckschicht mit Rindenmulch hergestellt.

Neben dem Dank an die zuvor genannten, dankt Ortsvorsteher Burghaus ebenfalls der Volksbank Drolshagen, die die Baumaßnahme finanziell unterstützt hat, Christian Hesse, Reinhard Hesse und der Firma PacLoc für Materialspenden sowie Jürgen Burghaus und Maik Boek für ihre tatkräftige Mitarbeit. Christian Burghaus und Walter Maiworm sei ebenfalls gedankt, da sie Ihren Fuhrpark zur Verfügung gestellt hatten.

Ein besonderen Dank spricht Burghaus der „Franziskusgemeinschaft“ aus, die durch eine großzügige Spende aus dem Reinerlös des jährlichen, zum Beginn der Adventszeit stattfindenden, Franziskusmarktes die Umgestaltung erst möglich gemacht hat.

Nun, wo die Tage früher dunkel werden, wird der Brunnen mit zusätzlicher Beleuchtung einer Solaranlage, mit der der Brunnen auch betrieben wird, in „Szene“ gesetzt. Im kommenden Frühjahr soll dann noch eine geeignete Bepflanzung folgen.

Abschließend sind sich alle Beteiligten einig, dass dies mal wieder ein gelungenes Projekt darstellt und den Gemeinschaftssinn im Dorf nachhaltig fördert. Die nächsten Projekte stehen schon auf dem Plan des Ortsvorstehers und sollen in einer Ende Oktober stattfindenden Dorfversammlung vorgestellt und diskutiert werden.

(Termin wird im Dorfkalender der Dorf-Homepage: www.franziskusgemeinschaft.de eingestellt.)

 

Baumeister "Schuff" in seinem ELEMENT:

20170527_114344_KLEIN.jpg

 

Baustelle; Zwischenstand:

20170529_064652-KLEIN.jpg

 

Brunnen bei Nacht:

20170929_194048_KLEIN.jpg

 

Gesamtansicht:

20171007_155535[1].jpg

 

Zum Seitenanfang